Reduzierte ÖPNV-Tarife für Bedürftige – „Das finanzierbare 365-Euro-Ticket“

Fürth – Der Bundestagskandidat sowie Kreisvorsitzende der FDP Fürth Stadt und Land, Daniel Bayer, schlägt für einen für alle Menschen bezahlbaren ÖPNV im Landkreis folgendes Modell vor: Bedürftige Mitbürgerinnen und Mitbürgern können bei die der Gemeinde oder dem Landratsamt einen Zuschuss erhalten oder Rabattgutscheine abholen, mit denen sie im Bus und der Bahn im Kreis zu reduzierten Tarifen fahren können. Bedürftig ist, wer zum Beispiel ALG II, Wohngeld oder Leistungen der Grundsicherung erhält. Zudem soll es für junge Menschen gelten.

„Wir Liberalen stehen für die freie Entfaltung jedes einzelnen. Daher ist uns die Teilhabe für möglichst alle ein sehr wichtiges Anliegen! Aus diesem Grund sollten wir die Bedürftigen auch bei der Mobilität unter die Arme greifen.“, so Daniel Bayer.
Ein 365-Euro-Ticket, wie gerade diskutiert, hält er für nicht finanzierbar. Es ergebe in seinen Augen auch keinen Sinn, die bereits knappen kommunalen Mittel für etwas auszugeben, was sich ein Großteil der Bürger bereits leisten kann. „Stattdessen lieber die Bedürftigen unterstützen, aber richtig!“, so sein Motto.

Hier gibt ihm Stephan Eichmann, Stadtrat der FDP in Fürth recht: Die Idee von extrem niedrigen Preisen im ÖPNV für alle Bürgerinnen und Bürger belaste am Ende die Stadtkasse enorm. So etwas könne weder die Stadt Fürth noch der Landkreis stemmen.

Auch Johann Tiefel, für die FDP im Kreistag, ist höchst erfreut über die Idee. Er fordert vom Ministerpräsidenten, dieser solle endlich sein Versprechen einlösen und die Kommunen bei diesem Thema stärker finanziell unterstützen.

Daniel Bayer

Stephan Eichmann

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