FDP Fürth - Weihnachtsfeier des FDP-Kreisverbandes Fürth

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    Weihnachtsfeier des FDP-Kreisverbandes Fürth

    Weihnachtsfeier des FDP KV Fürth Langenzenn – Der FDP-Kreisverband Fürth veranstaltete kürzlich seine Weihnachtsfeier die eingerahmt wurde von dem Jahresrückblick der Kreisvorsitzenden Agnes Meier, der Ehrung zweier langjähriger Mitglieder und einer Ansprache des Bayerischen Landtagsvizepräsidenten Jörg Rohde MdL.
Agnes Meier konnte trotz der aktuellen Umfrageergebnisse auf ein interessantes, abwechslungsreiches und durchaus erfolgreiches Jahr 2010 zurückblicken und ließ die wichtigsten Themen und Veranstaltungen nochmals Revue passieren.

Als einen der Höhepunkte des vergangenen Jahres lässt sich das Treffen des Fürther FDP-Kreisvorstandes mit Guido Westerwelle nennen. In einer für die Liberalen nicht einfachen Zeit – die Sozialstaatsdebatte war in vollem Gang – stellte sich der Parteivorsitzende lange und ausführlich der Diskussion mit den Fürthern und ging auch auf kritische Stimmen sehr sachlich ein. Er machte deutlich, dass die FDP selten einfache Lösungen anbietet, sondern sich an den tatsächliche Gegebenheiten und den daraus resultierenden Zukunftsaufgaben orientiert. Um hier weiter Überzeugungsarbeit leisten zu können, sei auch eine konstruktive und engagierte Arbeit auf Ebene der Orts- und Kreisverbände nötig.

Der Kreisverband hatte sich genau das zum Ziel gesetzt, weshalb sich die neu gewählten Vorstandsmitglieder im Frühjahr zu einer Klausurtagung trafen, auf der die Aufgabenverteilung und die anstehende thematische Orientierung besprochen wurden. Im Laufe des Jahres zeigte sich dann, dass die Zielvorgaben sehr gut umgesetzt werden konnten. Die Schwerpunkte lagen ganz klar auf der Kommunalpolitik, der Information der Bürger und der Verbesserung der Pressearbeit.

Inhaltlich nahm sich der FDP-Kreisverband Fürth vor allem der Frage an, wie der Schienenverkehr im Landkreis verbessert werden kann. Ob  die Bestandsstrecke der Bibertbahn in ein verbessertes Konzept des Personennahverkehrs integriert werden kann, erkundeten die Fürther Liberalen beispielsweise während einer Begehung der Strecke und einer Diskussion mit Bahnexperten.

Der FDP-Kreisverband Fürth versuchte in diesem Jahr ebenfalls, die Bürger durch die Vortragsreihe "Fürther Sommergespräche" besser zu informieren, und ermöglichte es, direkt vor Ort mit Abgeordneten aus Bundestag und Landtag zu diskutieren. Die offenen Gespräche mit den Politikern machten die Arbeit der Regierungskoalitionen in München und Berlin in vielen Bereichen verständlicher und trugen zu einem differenzierteren Bild abseits der medialen Berichterstattung bei.

Landtagsvizepräsident Jörg Rohde MdL ging in seiner Ansprache auf die größeren politischen Zusammenhänge, die Entwicklungen im letzten Jahr, sowie den Ausblick auf 2011 ein. Das Bild der Liberalen in der Öffentlichkeit sei natürlich nicht zufrieden stellend, das hätte man sich noch vor einem Jahr ganz anders vorgestellt, so Rohde. Dennoch werde es mittlerweile deutlich, dass die Bundesregierung tritt fasst und nun die wichtigen Projekte angeht.

In Bayern sei man hier schon ein wenig weiter und konnte deutliche Akzente in der Landespolitik setzen, wie bei den zusätzlichen Stellen bei Polizei, Schulen und Hochschulen. Die FDP habe durch eine sinnvolle Ausgabenpolitik an entscheidenden Punkten Verbesserungen erreichen können. Ebenso verhalte es sich beim ausgeglichenen Haushalt 2011, der die Priorität ganz klar auf Bildung und Forschung setzt und hier im Sinne der Generationengerechtigkeit keine Kürzungen vorsieht, sondern nochmals höhere Mittel zur Verfügung stellt.

Im Anschluss an die Rede des Landtagsvizepräsidenten wurden Werner Schumacher und Prof. Dr. Heiko Deneke für ihre 40-jährige Mitgliedschaft bei der FDP geehrt. Die Kreisvorsitzende Agnes Meier lobte das Engagement und die Treue der Geehrten zu den Liberalen, die gerade in schwierigen Zeiten Vorbildcharakter hätten. Der Fürther FDP-Kreisverband profitiere sehr von seinen langjährigen Mitgliedern, die immer wieder ihre Erfahrung in die Arbeit vor Ort einbringen.

Da auch die Jungen Liberalen von einer guten Entwicklung im letzten Jahr berichten konnten, die sich auch ganz aktuell mit der Aufnahme neuer Mitglieder fortsetzt, entwickelten sich im Anschluss an das Rahmenprogramm interessante Gespräche über die derzeitigen Herausforderungen, das politische Interesse junger Menschen und die Erwartungen an das nächste Jahr. Die Weihnachtsfeier klang dann in entspannter, positiver Atmosphäre aus.