FDP Fürth - FDP Abgeordnete besuchen Bayerischen Rundfunk in Nürnberg

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  • FDP Abgeordnete besuchen Bayerischen Rundfunk in Nürnberg

    Auf dem Bild v.l. n. r. Jörg Rohde MdL, Marina Schuster MdB, Frau Wolf und Herr Küber vom BR

    (25.08.2010) Nürnberg - Die mittelfränkische Bundestagsabgeordnete Marina Schuster und der Bayerische Landtagsvizepräsident Jörg Rohde MdL besuchten am Montag das Studio Franken des Bayerischen Rundfunks. Neben dem ausführlichen Einblick in die Arbeit von Hörfunk und Fernsehen standen natürlich auch politische Themen zur Diskussion. Einen besonderen Platz nahm hierbei die derzeitige Debatte um Google Street View ein.

Zu Beginn des Besuches erläuterte der stellvertretende Studioleiter Norbert Küber den Abgeordneten die Aufgaben des BR Studio Franken. Mit seinen etwa 350 Mitarbeitern betreut das Studio Franken das gesamte Nordbayerische Sendegebiet, das Ober-, Mittel-, Unterfranken und die Oberpfalz umfasst und somit in seiner Ausdehnung etwa der Größe des Bundeslandes Hessen entspricht. Das Studio Franken berichtet über viele regionale Themen, die bei den Zuschauern und Hörern großes Interesse finden, und produziert daneben Beiträge und Inhalte für die bayerischen und bundesweiten Formate der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten.

Gemeinsam mit Norbert Küber und einigen Redaktionsleitern und Stellvertretern  nutzten Marina Schuster MdB und Jörg Rohde MdL den Besuch, um auch über aktuelle Themen aus der Politik zu sprechen. Zur derzeitigen Diskussion um Google Street View erklärten Jörg Rohde MdL und Marina Schuster MdB, dass sich die FDP bei diesem Thema natürlich für den Schutz der individuellen Daten einsetze, die Gesetzeslage in dieser Hinsicht jedoch nicht so einfach zu klären sei. So ist es etwa nicht einfach zu entscheiden, ob eine Hauswand, die aufgenommen wird, zweifelsfrei zu den individuellen Daten von Personen gehöre.

Daneben sprachen die Redaktions- und Studioleiter mit den Abgeordneten über die Nordspange, die Quelle-Insolvenz und das komplexe Thema Bildung. In der anschließenden Führung über das Gelände erfuhren die mittelfränkischen Abgeordneten Interessantes über die Geschichte des Studios. So wurden die Gebäude bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges ursprünglich als Lazarett für Pferde des Militärs genutzt, bevor amerikanische Soldaten hier ihren Hörfunk installierten aus dem in der Folge das Studio Franken des Bayerischen Rundfunks hervorging.

Zum Abschluss des Besuches erhielten Marina Schuster und Jörg Rohde einen Einblick in die Hörfunkproduktion im Studio Franken und durften live in der Regie die Produktion der Frankenschau miterleben.

 

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