Landtagsvizepräsident und FDP Bezirksvorsitzender Jörg Rohde MdL freute sich auch über den Beschluss der mittelfränkischen Liberalen, die Übernahme der Fahrtkosten für Schülerinnen und Schüler durchzusetzen. Die mittelfränkische FDP fordert das bayerische Kultusministerium dazu auf, die Verordnung über die Schülerbeförderung (SchBefv) zu ändern: Jeder Schüler, der nicht die nächst gelegene Schule besucht und nach heutigem Recht überhaupt keinen Zuschuss bekommt, soll den Betrag erhalten, den er bekäme, wenn er die nächste Schule besuchen würde. Staatssekretärin Katja Hessel MdL blickte in ihrer Rede auf dem Bezirksparteitag auf bisherige Erfolge in der Landespolitik zurück und gab einen Ausblick auf bevorstehende Herausforderungen für die liberale Politik in Bayern: „Eine der größten Aufgaben, die es zukünftig in Bayern zu bewältigen gilt, ist die Energiewende. Während alle derzeit über die Rettung des Euro sprechen, dürfen wir nicht die immensen Herausforderungen vergessen, die uns hier bevorstehen“, machte Hessel deutlich und sagte abschließend: „Mit guter, programmatischer Arbeit und sachlicher Politik können wir die anstehenden Aufgaben erfolgreich bewältigen.“
Gerade in Bayern sind seit 2008 deutliche Erfolge vorzuweisen. Durch den Bayerischen Mittelstandsschirm konnten 77000 Arbeitsplätze gerettet und 44 000 Mittelstandbetriebe unterstützt werden, für Bildung und Forschung wurden zwei Milliarden Euro mehr als bisher investiert und nach Mittelfranken flossen durch das bayerische Strukturprogramm 150 Millionen Euro. Das Regierungshandeln der Liberalen zeigt eine zukunftsorientierte Politik, die auf Innovation, Bildung und Nachhaltigkeit setzt.
„Liberale Themen werden aber zu wenig mit Personen verbunden, die für diese Themen stehen und einstehen“ analysierte die Fürther Kreisvorsitzende Agnes Meier. Einigkeit bestand in der Ansicht, dass das eigene Engagement vor Ort für die kommenden Jahre ausschlaggebend sein wird, um sich für liberale Politik als bessere Alternative für künftige Herausforderungen stark zu machen.Die beiden Bundestagsabgeordneten Marina Schuster und Rainer Erdel berichteten über ihre Sacharbeit in Berlin: „Die Koalition arbeitet besser zusammen, als es oftmals in der Öffentlichkeit den Anschein hat“, machte Schuster deutlich. „Wir haben bereits Vieles umsetzen können. Das wollen wir durch überzeugende Sacharbeit, zum Beispiel beim Umsetzen der Bundeswehrreform, weiter fortführen“, bestätigte Erdel seine Kollegin aus Greding.





