Nach einem langen Wahltag erhielt Chrisitan Wulff im dritten Wahlgang die absolute Mehrheit. In den ersten beiden Wahlgängen erzielte er zwar jeweils das mit Abstand beste Ergebnis, zur notwendigen Mehrheit von 623 Stimmung reichte es aber noch nicht.
Der Verlauf der Bundespräsidentenwahl zeigte, dass die Wahlmänner- und Frauen in ihrer Wahl frei waren und nicht außschließlich nach Fraktionszugehörigkeit abstimmten. Im dritten Wahlgang setzte die Bundesversammlung dennoch ein eindeutiges Signal für Christian Wulff, der nun die große Aufgabe hat, in politisch schwierigen Zeiten dem äußerst beliebten Horst Köhler nachzufolgen.
Wir wünschen unserem neuen Bundespräsidenten alles Gute in seinem neuen Amt und sprechen seinem unterlegenen Mitbewerber Joachim Gauck ebenfalls unseren Respekt aus. Die FDP Fürth sah Joachim Gauck als hervorragenden Kandidaten. Mit seiner Lebensleistung bekundete er seine Überzeugung für die Wahrheit und die Freiheit, damit hätte er dem Amt des Bundespräsidenten sehr viel Würde verleihen können.
Wir hoffen, dass Christian Wulff seinen eigenen Ansprüchen genügen kann, als zurückhaltender und vereinender Charakter die Distanz der Menschen zur Politik zu überwinden. Auf diese Weise kann er als respektable Persönlichkeit zu einem anerkannten Bundespräsidenten werden.




